Beweissicherung von Mängeln durch einen Bausachverständigen

Ein Bau ist ein komplexer Prozess, der viele verschiedene Schritte durchläuft und den Einsatz von vielen Arbeitskräften fordert. In der Regel hat man jemanden, der den Prozess verfolgt und alles organisiert, sodass alles vernünftig abläuft und der Zeitplan eingehalten wird. Leider kann bei einem Bau aber auch immer etwas schiefgehen und je früher diese Mängel entdeckt werden desto besser. Doch wie geht man eigentlich vor, wenn man beim Bau Mängel entdeckt und welche Aufgabe übernimmt der Bausachverständiger dabei? Und viel wichtiger ist: Was gilt überhaupt als Mängel und wie entdecke ich diese?

Welche Aufgaben übernimmt ein Bausachverständiger?

Bei einem Bausachverständiger handelt es sich um eine neutrale dritte Person, die angeheuert wird um eine Immobilie (Zustand ist dabei erstmal unrelevant) unter die Lupe zu nehmen. Der Bausachverständiger geht dabei sehr routiniert und sorgfältig vor und untersucht die Immobilie auf Mängel, die manchmal auffälliger, aber manchmal auch versteckter sein können. Dabei kann es sich sowohl um Fehler beim Bau handeln, als auch Probleme, die mit der Zeit erst aufgetaucht sind und die in der Zukunft aber schwerwiegende Folgen haben können.

Ein Bausachverständiger und Baugutachter im Raum München wird besonders häufig mitgenommen, wenn man darüber nachdenkt eine Immobilie zu kaufen. Als Interessent schaut man sich also mit einem Makler eine Immobilie an und der Bausachverständiger übernimmt die genaue Untersuchung des Gebäudes. Auf Basis dieser Mängel kann schließlich entschieden werden, ob sich das Investieren überhaupt lohnt oder ob die Mängel so gravierend sind, dass man mehr Geld reinstecken müsste, als später zu bekommen wäre. Dabei geht es um eine objektive Diagnose auf dessen Basis der Interessent schließlich seine Entscheidung treffen kann.

Was gilt als Mängel?

Mängel können verschiedener Natur sein. Wie bereits im ersten Teil angesprochen kann es sich um Mängel beim Bau handeln oder um Probleme, die erst mit dem Alter des Gebäudes aufgetaucht sind oder jene, die vielleicht durch eine Restauration oder eine Renovierung erschienen sind. Die Liste der möglichen Mängel ist sehr lang, denn es geht nicht nur um möglicherweise optische Mängel, sondern besonders um jene, die für das ungeschulte Auge nicht sichtbar sind und die gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit des Gebäudes haben. Dabei kann es um nicht-eingehaltene Normen oder auch technische Defekte gehen. Der Bauchsachverständiger hat da die nötige Expertise und Erfahrung um dies zu bewerten.

Wie sichert man die Beweise korrekt?

In der Regel ist ein Bausachverständiger nie ohne seine Kamera unterwegs, sondern dokumentiert mit ihr ganz genau welche Mängel am Gebäude auftauchen um diese später als Beweise zur Hand zu haben. Diese Methode eignet sich besonders gut bei z.B. Problemen mit Feuchtigkeit was sich bemerkbar gemacht hat oder auch, wenn es sich um andere sichtbare Probleme handelt. Die gefundenen Mängel auf den Bildern können auch im Nachhinein nochmal mit dem Bausachverständiger genau besprochen werden.

Leave a Comment