Baubegleitung: Was leistet ein Bausachverständiger?

Einen Bausachverständiger kann man auch Baugutachter nennen. Er überprüft zum Beispiel, ob eine Immobilie nach allen Richtlinien erbaut wurde und überprüft diese auf eventuelle Mängel, die beim Bau enstanden sind. Auch wenn eine Immobilie neu gekauft wurde, kann der Bausachverständiger versteckte Mängel erkennen und die Kosten für eine Sanierung einschätzen.

Der Baugutachter arbeitet unabhängig und eigenverantwortlich. Er wird direkt vom Käufer oder Bauherren als Gutachter oder Baubegleiter engagiert. Da die Berufsbezeichnungen nicht rechtlich geschützt sind, sollte demnach genau auf die Ausbildung, die Sachkenntnisse sowie die Berufserfahrung geachtet werden.

Wann wird ein Bausachverständiger benötigt?

Eine professionelle Baubegleitung ist immer bei einem Bau und einem Kauf einer Immobilie sinnvoll. Der Bausachverständiger und Baugutachter im Raum Hamburg kann nicht nur frühzeitig Mängel erkennen, sondern bei einem Hausbau die Kosten, den Bauplan sowie den Baufortschritt überwachen, da er in regelmäßigen Abständen die Baustelle besucht. Findet er bei solch einem Besuch diverse Mängel, hilft er die Beseitigung erfolgreich durchzusetzen.

Diverse Baumängel erkennt man erst innerhalb der fünfjährigen Gewährleistungsfrist. Aus diesem Grund lohnt es sich immer vor Fristablauf die Immobilie gemeinsam mit einem Bausachverständiger zu begehen.

Bei dem Kauf einer Immobilie nimmt der Baugutachter das Haus ganz genau unter die Lupe. Dabei kann er hilfreiche Tipps geben, wie das Gebäude energetisch saniert werden kann, dazu erstellt er einen Sanierungsplan. Wichtig ist auch, dass er professionell beurteilen kann, ob sich der Kaufpreis in einem angemessenen Rahmen bewegt oder eine Preisverhandlung sinnvoll ist.

Was überprüft ein Baugutachter?

Bei dem Bau einer Immobilie überprüft er die Baubeschreibung sowie alle Vertragsunterlagen. Er begleitet einen vom Kauf bis zur Bauabnahme und überwacht den Ablauf durch diverse Besichtigungen, damit vorhandene Mängel direkt beseitigt werden können.

Bei einem Kauf bewertet er die Immobilie und analysiert Schwachstellen wie zum Beispiel Schimmelbildung. Er kann einen professionellen Sanierungsplan erstellen und überprüft die Fortschritte der Sanierung. Auch kann er bei diversen Fragen im Bezug auf die energetische Sanierung beratend zur Seite stehen sowie wichtige Tipps in Bezug auf Fördergelder geben.

Ein Bausachverständiger hat viele Zuständigkeitsbereiche. Diese wären unter anderem das Erstellen eines Energieausweises, eines Gutachtens, einer Immobilienbewertung, das Berechnen von Bodenflächen sowie das Erstellen von wichtigen Brand- und Bodenschutzgutachten.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Wie viel ein Baugutachter kostet, ist immer aufwandsabhängig sowie abhängig von seinen Qualifikationen, der Größe der Immobilie und der Region, in der sie sich befindet. Wird der ganze Prozess von Anfang bis Ende betreut, ist dies natürlich kostenintensiver als wenn Teilbereiche übernommen werden. Welche Bereiche betreut werden sollen, kann im Vertrag festgehalten werden.

Das Honorar legt der Bausachverständiger in der Regel selbst fest. Es besteht aus seinem Stundenlohn, seinem Seitenpreis für das Gutachten sowie den Spesen. Abhängig von seinen Qualifikationen kann so ein Stundenlohn von bis zu 200 Euro zustande kommen, hinzu kommen dann noch Spesen und die Kosten für ein Gutachten, hier kann man mit 40 bis 60 Euro pro Seite rechnen.

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